Energiesparhäuser

Mein Haus - Energiesparhäuser

Inhaltsverzeichnis

  1. GEG-Haus/Niedrigenergiehaus
  2. KfW-Effizienzhaus
  3. Passivhaus
  4. Nullenergiehaus

Allgemeines zu Energiesparhäusern

Heutzutage ist das Energiesparhaus keine Seltenheit mehr, denn alle Häuser, die in den letzten Jahren in Deutschland gebaut worden sind, sind Energiesparhäuser. Häuser müssen seit November 2020 den Anforderungen des Gebäudeenergiegesetztes (GEG) entsprechen. Davor mussten diese den Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) entsprechen, um genehmigungsfähig zu sein. Der Begriff Energiesparhaus ist in Deutschland kein klar definierter und kein gesetzlich geschützter Begriff. Daher sollten Sie sich von dieser Bezeichnung nicht in die Irre führen lassen.

Tatsächliche Energiesparhäuser sind Häuser, die nicht nur den Anforderungen des Gebäudeenergiegesetztes gerecht werden, sondern besser sind. Die Vorteile dessen sind nicht nur die geringeren Heizkosten, sondern auch der gute Werterhalt der Immobilie. Auch im Bezug auf die Umwelt hat ein „echtes“ Energiesparhaus Vorteile, dann durch die geringere Belastung durch die Heizung, wird diese weniger verschmutzt.

Niedrigenergiehaus

GEG-Haus/Niedrigenergiehaus

Ein GEG-Haus bzw. ein Niedrigenergiehaus ist ein Haus, das den aktuellen Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes entspricht. In diesem Gesetz steht, dass ein Energiebedarf bei Neubauten von maximal 40-60 kWh/m2 und Jahr nicht überschritten werden darf.

KfW-Effizienzhaus

Ein KfW-Effizienzhaus ist ein Gebäude, dass auf die Förderrichtlinien der KfW-Förderbank zugeschnitten ist. Hierbei sind diese nach ihrer Energieeinsparung benannt, wie z.B. KfW 55 oder KfW 40.

Dies gibt an, welchen Energieverbrauch das Haus im Vergleich zum Referenzgebäude des Gebäudeenergiegesetzes hat. Ein KfW 55 Haus hat also einen Primärenergiebedarf von 55 Prozent des Referenzgebäudes. Den momentan am geringste KfW-Effizienzhaus ist KfW 40.

KfW-Effizienzhaus
Passivhaus

Passivhaus

Passivhäuser zeichnen sich dadurch aus, dass diese einen hohen Wärmedämmwert erreichen und keine klassische Heizung benötigen. Der Heizwärmebedarf wird in der Regel durch passive Quellen gedeckt. Diese sind beispielsweise Sonnenstrahlung, Abwärme oder Wärmerückgewinnung. Die Zertifizierungskriterien des Passivhausinstituts in Darmstadt schreiben einen maximalen Heizwärmebedarf von 15 kWh/m2 und Jahr vor.

Nullenergiehaus

Das Nullenergiehaus ist eine Weiterentwicklung aus dem Passivhaus.

Nullenergiehäuser sind Häuser, die den gesamten Energiebedarf selbst decke. Es muss keinerlei Fremdenergie zugeführt werden. Dies kann man beispielsweise durch die Nutzung von Geothermie, Photovoltaik- und Solaranlagen.

Nullenergiehaus

Mein Haus ist mein Zuhause

Hier haben wir die wichtigsten Artikel auf mein-haus.eu für dich zusammengestellt.

Damit du schnell das passende für deine Bedürfnisse findest, sind die Artikel nach den verschiedenen Stufen des eigenen Hauses sortiert. Egal ob du dich noch in der Entscheidungsfindung befindest welchen Typ Haus du haben möchtest, ob du dich schon in der Bauphase befindest oder du schon in deinem Haus lebst und du die Räume oder die Außenanlagen gestalten möchtest.

Hier findest du hilfreiche Tipps und Inspiration für dein Zuhause.


Feedback

Solltest du Anregungen oder Ergänzungen zu einem Artikel haben, würden wir uns über dein Feedback freuen.